Brand Einsatzbericht
Zimmerbrand mit Person in Gefahr Haßfurt
- Alarmzeit
- Einsatzort
- Dr.-Ambundi-Straße, Haßfurt
- Meldung
- B 3 - Zimmerbrand mit Person in Gefahr

Bei einem Zimmerbrand am Samstagnachmittag entstand erheblicher Sachschaden in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Zu Schaden kam bei dem Brand glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr Haßfurt war besonders schnell vor Ort, da kurz vor dem Alarm das jährliche Familiensommerfest des Feuerwehrvereins begonnen hatte.
Um 15:43 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Haßfurt und Sylbach unter dem Stichwort „Brand 3 – Zimmerbrand mit Person in Gefahr“ in die Dr.-Ambundi-Straße alarmiert. Gemeldet wurden mehrere gefährdete Personen in einem Mehrfamilienhaus sowie Knallgeräusche und Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Kurz zuvor, um 15:30 hatten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Haßfurt zu ihrem traditionellen Sommerfest am Gerätehaus eingefunden. Dadurch konnte der gesamte Löschzug direkt besetzt werden und besonders schnell zur Einsatzstelle ausrücken.
Bei Eintreffen der ersten Einheiten am Schadensort quoll dichter schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern der betroffenen Wohnung. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten dieses zwischenzeitlich allesamt verlassen. Unklar war zunächst, ob sich in der Brandwohnung noch Personen befanden. Parallel zu den Maßnahmen der Feuerwehr ermittelte daher die Polizei den Aufenthaltsort der Bewohner. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz über das Treppenhaus in die Brandwohnung vor. Ein weiterer wurde mittels Drehleiter auf dem rückseitigen Balkon in Stellung gebracht. Nachdem sich ersterer gewaltsam Zutritt verschafft hatte, konnte er den Brand schnell lokalisieren und ablöschen. Mittlerweile konnte auch die Polizei Entwarnung geben, da sich die Bewohner gesichert nicht zuhause befanden.
Um das Treppenhaus rauchfrei zu halten und den Rauch aus der Brandwohnung zu befördern, wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Zur Sicherheit wurden sämtlichen Wohnungen kontrolliert und auf mögliche Atemgifte geprüft. Außerhalb der Brandwohnung selbst konnten jedoch keine Ausbreitung festgestellt werden. Für die Nachlöscharbeiten wurden diverse von Flammen beaufschlagte Möbelstücke in Freie verbracht und dort abgelöscht. Die kontaminierten Atemschutzgeräteträger durchliefen das seit einigen Jahren etablierte Hygienekonzept. Hierzu legten sie ihre von Brandrauch beaufschlagte Schutzkleidung geordnet ab, wuschen sich am Hygieneboard des Löschfahrzeugs und wurden mit sauberer Ersatzkleidung ausgestattet.
Schließlich wurde die Brandwohnung an die Kriminalpolizei übergeben, die vor Ort die Ermittlungen aufnahm. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnten die letzten Feuerwehreinheiten den Einsatz beenden. Die Feuerwehr Haßfurt war mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren die Feuerwehr Sylbach, mehrere Fahrzeugen von Rettungsdienst und Polizei sowie der Bauhof und der Notdienst des Stadtwerks im Einsatz.









