Geräte

Rettung aus Höhen & Tiefen

Das Retten ist die wichtigste Aufgabe der Feuerwehren. Zur Rettung aus Höhen und Tiefen verfügt die Feuerwehr Haßfurt über verschiedene Geräte. Diese reichen von tragbaren Leitern bis hin zu seilgestützten Systemen. 

Absturzsicherung

Beim Vorgehen von Einsatzkräften im absturzgefährdeten Bereich werden diese mithilfe eines Absturzsicherungssatzes gesichert. Hauptbestandteil des Gerätesatzes ist ein 60 Meter langes Kernmantel-Dynamikseil, welches einen möglichen Sturz durch seine Elastizität abfangen kann. Weiterhin enthält er zwei Auffanggurte und Kletterhelme, mehrere Bandschlingen, Karabiner und diverses Zubehör. Zur Verwendung des Gerätesatzes ist eine entsprechende Zusatzausbildung erforderlich. Die DLK 23/12 und der RW verfügen jeweils über einen Absturzsicherungssatz.

Auf- und Abseilgerät

Auf- und Abseilgerät

Zur schonenden Rettung aus Höhen und Tiefen wird häufig der Gerätesatz Auf- und Abseilgerät verwendet. Dabei handelt es sich um ein spezielles Flaschenzugsystem. Personen können sitzend in einem Auffanggurt oder liegend in einer Schleifkorbtrage auf- beziehungsweise abgeseilt werden. Als Festpunkt können beispielsweise der Korb der DLK 23/12 oder der Kranhaken des WLF-K dienen. Da beim Einsatz des Auf- und Abseilgeräts stets eine Sicherung mit dem Absturzsicherungssatz erfolgen muss, sind jeweils beide Gerätesätze zusammen auf der DLK 23/12 und dem RW verlastet.

Steckleiter

Steckleiter

Die Steckleiter (im Bild rechts) ist die verbreitetste tragbare Leiter bei der Feuerwehr und damit das wohl wichtigste Rettungsgerät. Es können bis zu vier Steckleiterteile ineinandergesteckt werden. Mit vier Teilen reicht die Steckleiter gewöhnlich bis zum zweiten Obergeschoss. Alle Löschfahrzeuge mit Ausnahme des HLF 20 verfügen über eine vierteilige Steckleiter.

Multifunktionsleiter

Multifunktionsleiter

Die Multifunktionsleiter lässt sich auf verschiedene Weisen einsetzen. Eine Multifunktionsleiter kann beispielsweise als Bockleiter oder auch als Stativ für Flutlichtstrahler verwendet werden. Es können auch zwei Multifunktionsleitern zusammengesetzt werden und so insgesamt eine vergleichbare Rettungshöhe wie mit einer vierteiligen Steckleiter erreicht werden. Auf dem RW und dem GW-L 2 werden jeweils eine zweiteilige, auf dem HLF 20 eine vierteilige Multifunktionsleiter mitgeführt.

Schiebleiter

Schiebleiter

Die Schiebleiter ist die tragbare Leiter, mit der die größte Rettungshöhe erreicht werden kann. Etwa bis zum dritten Obergeschoss reicht diese dreiteilige Leiter. Die Leiterteile werden über ein Flaschenzugsystem ausgezogen. Die Feuerwehr Haßfurt führt eine solche Leiter auf dem HLF 20 mit.

Sprungpolster

Sprungpolster

In Situationen, in denen keine anderen Rettungsgeräte wie Leitern zum Einsatz kommen können, kann das Sprungpolster als letzte Rettungsmöglichkeit dienen. Bis zu einer Höhe von 16 Metern kann dieses den Fall einer Person abbremsen. Da sich die Rettung damit deutlich gefährlicher gestaltet, als bei anderen Rettungsgeräten, wird es nur im Notfall eingesetzt. Das Sprungpolster wird auf dem HLF 20 mitgeführt.