Geräte

Schläuche & Armaturen

Zur Wasserförderung und Brandbekämpfung werden verschiedene Größen von Schläuchen verwendet. Zur Wasserentnahme, -fortleitung und -abgabe gibt es außerdem eine Vielzahl von Armaturen. 

Wasserentnahme

Wasserentnahme

  • Das Standrohr wird zur Entnahme von Wasser aus Unterflurhydranten eingesetzt.
  • Der Saugkorb wird an das Ende von Saugleitungen gekuppelt, um das Eindringen von grobem Schmutz in die Pumpe zu verhindern.
  • Der Flachsauger kann anstelle des Saugkorbs eingesetzt werden und ermöglicht das Ansaugen bei sehr niedrigem Wasserstand.
  • Zubehör zu diesen Armaturen sind die Unter- und Überflurhydrantenschlüssel, mit denen Hydranten geöffnet und geschlossen werden, Kupplungsschlüssel zum Kuppeln von Saugleitungen und Saugschutzkörbe zum weiteren Schutz gegen Verschmutzung an Saugkörben.
Wasserfortleitung

Wasserfortleitung

  • Mit Übergangsstücken können Schläuche oder Armaturen mit verschiedenen Kupplungsgrößen verbunden werden.
  • Sammelstücke verbinden zwei oder drei B-Eingänge zu einer A-Kupplung, um Pumpen mit größeren Wassermengen und mehreren Leitungen versorgen zu können. Vor einem Sammelstück
    werden Absperrhähne eingesetzt, um eingehende Schlauchleitungen bei Bedarf schnell von der Pumpe entfernen zu können.
  • Druckbegrenzungsventile werden verwendet, um den Pumpeneingangsdruck anzupassen.
  • Stützkrümmer werden eingesetzt, um den starken Rückstoß eines B-Strahlrohrs auf den Boden umzuleiten und das Kontrollieren des Strahlrohrs zu vereinfachen.
Schläuche

Schläuche

  • Die D-Schläuche sind die kleinsten und werden meist in Verbindung mit einer Kübelspritze oder bei der Vegetationsbrandbekämpfung verwendet.
  • C-Schläuche sind diejenigen, die meist zur Wasserabgabe genutzt werden. Neben den normalen Rollschläuchen mit 15 Metern Länge, werden 30-Meter-Schläuche in Schlauchpaketen und formbeständige C-Schläuche als Schnellangriffsschläuche in den Löschfahrzeugen eingesetzt.
  • Die meistverwendeten Schläuche zur Wasserfortleitung sind B-Schläuche (Länge 20 Meter). Das Wenderohr der Drehleiter wird durch einen 30-Meter-Schlauch versorgt. Bei Großbränden können auch B-Schläuche zur Wasserabgabe verwendet werden.
  • Zuletzt verfügen wir über formbeständige A-Saugschläuche, die zum Ansaugen von Löschwasser aus offenen Gewässern genutzt werden.
Strahlrohre

Strahlrohre

  • Die traditionellen Multifunktionsstrahlrohre (rechts im Bild) können Wasser in Voll- und in Sprühstrahl abgeben. Die Durchflussmengen der Strahlrohre betragen 25 (D-Strahlrohr), 100 (C-Strahlrohr) und 400 (B-Strahlrohr) Liter pro Minute. Durch das Abnehmen des Mundstücks können die Durchflussmengen der Strahlrohre jeweils verdoppelt werden.
  • Bei den modernen Hohlstrahlrohren können Durchflussmenge und Stärke des Sprühstrahls stufenlos eingestellt werden. Vor allem beim Innenangriff werden sie wegen ihrer Flexibilität eingesetzt.
Spezielle Geräte zur Wasserabgabe

Spezielle Geräte zur Wasserabgabe

  • Der tragbare Schaum- / Wasserwerfer kann über zwei B-Schläuche gespeist werden und bis zu 3.000 Liter pro Minute abgeben. Vor allem bei Großbränden kann er eingesetzt werden. Neben der hohen Abgabemenge ist ein weiterer Vorteil, dass er sich deutlich leichter kontrollieren lässt als beispielsweise ein B-Strahlrohr.
  • Der Wasserringmonitor funktioniert nach dem gleichen Prinzip und kann bis zu 2.000 Liter pro Minute abgeben. 
  • Ein weiteres Spezialgerät ist das Hydroschild. Mit ihm kann eine Wasserwand errichtet werden, um beispielsweise Gebäude vor Hitzestrahlung oder Funkenflug zu schützen.
Tragkraftspritze

Tragkraftspritze

Die Tragkraftspritzen beziehungsweise PFP-Ns (Portable Fire Pumps Normal Pressure) sind mobile Pumpen, die anstelle der festverbauten Pumpen der Löschfahrzeuge eingesetzt werden können. Speziell bei Wasserförderungen über lange Wegstrecken kommen sie zum Einsatz, um hier möglichst wenige Fahrzeuge binden zu müssen. Die Feuerwehr Haßfurt verfügt über zwei PFP-Ns, die eine Pumpenleistung von 1.000 Litern pro Minute besitzen. Verladen ist sie auf dem Rollwagen PFP-N und dem AB-Wasser.